Mit Basenfasten wie neu geboren!



Unser Körper verzeiht so manche kleine Sünde. Um so wichtiger ist es, seine Alarmsignale ernst zu nehmen. Regelmäßige Entgiftung verschafft Körper und Seele neue Höhenflüge!


„Ich werde halt einfach alt!“. Kennen Sie diesen Satz? Er bringt, in aller Regel, eine Art „Verschleißerscheinung“ auf den Punkt, die spätestens mit dem Nachsatz „Da kann man halt nichts machen“ mehr oder weniger demütig hingenommen wird. Die schlechte Nachricht: Ja, unser Körper „verschleißt“. Er ist nicht auf die Ewigkeit ausgelegt und Müdigkeit, fehlende Kraft und Antrieb sind keine Einbildung. Die gute Nachricht: Es liegt durchaus an ihnen, wie schnell Sie „gefühlt altern“. Die regelmäßige Entgiftung und Entschlackung ihres Körpers spielt hierbei eine große Rolle.


Ein gutes Verhältnis: Säuren und Basen

Säuren und Basen braucht jeder Mensch für die lebenserhaltenden Stoffwechselvorgänge. Allerdings arbeitet nicht jedes Organ mit denselben Säuren bzw. Basen. Ein optimaler Säure-Basen- Haushalt besteht dann in unserem Körper, wenn ausreichend Basen vorhanden sind, um die angefallenen Säuren zu neutralisieren. Beinahe alle Vorgänge in unserem Körper sind davon abhängig; viele davon beeinflussen die Art und Weise, wie wir uns auch psychisch fühlen. In unserer Gesellschaft neigen wir dazu, einen Säureüberhang über Jahre hinweg zu produzieren, bedingt durch Stress, Druck und Angst sowie einer Ernährung, die aus Fast Food, zu viel Fleisch, Käse, Getreideprodukte, Süßem und zu wenig aus Obst und Gemüse besteht.

Über Jahre bleibt eine Übersäuerung unentdeckt, obwohl uns der Körper immer wieder deutliche Signale sendet. Viele Menschen sind bei Leistungsabfall, Kopfschmerzen, chronisch entzündlichen Prozessen, Allergien, Bluthochdruck, Arthrose und Rheuma oft Jahre lang auf der Suche nach Lösungen. Am Ende des Tages bleibt oft nur noch der Weg zu Medikamenten, die wiederum zu anderen Problemen (und noch mehr Säuren) führen - ein nicht-enden-wollender Kreislauf setzt ein. Doch all diese Probleme können mit einem gestörten Säure-Basen-Haushalt zu tun haben. Oft sind es die kleinen Veränderungen, die Großes bewirken können und uns in puncto Körper und Psyche wieder wesentlich wohler fühlen lassen.


Wege zum Gleichgewicht

Es gibt viele Wege und Möglichkeiten, wie man in ein Säure-Basen-Gleichgewicht herstellen kann: In der Ernährung sind beinahe alle reifen Obst- und Gemüsesorten basisch, den Tag damit zu beginnen, bedeutet schon ein Plus in Richtung Basen.


  • Trinken: 2,5 - 3 Liter, am besten Wasser oder verdünnte Kräutertees oder auch abgekochtes Wasser

  • Genuss: Egal ob es das Essen, die kleine Auszeit oder der Spaziergang ist!

  • Mentale Fitness: Das kann schon bei einer einfachen Atemübung beginnen!

  • Detox- und Entgiftungskuren: Befreit von Säurenlast und gibt neuen Schwung!

  • Basen zum Einnehmen: Es gibt viele Mineralstoffe, die für einen Ausgleich sorgen

  • Somatische Intelligenz: Der Körper sendet uns Signale - wenn wir (wieder) lernen, diese zu deuten und danach zu handeln, wissen wir besser, welche Nahrung und Lebensweise zu uns passt und im Umgang mit uns selbst hilft

Gluten und Abnehmen?

Haben Sie schon einmal von der sogenannten Weizenwampe gehört? Gemeint ist das gut sichtbare, unschöne und gefährliche Ergebnis eines Übermaßes an Gluten, das sich vor allem in der Bauchregion ablagert. Gluten sind in unserem Brot, Gebäck, Pizza, Burger, Nudeln, Kuchen, Kekse etc. allgegenwärtig, wir kommen kaum an ihnen vorbei. Doch Gluten lassen nicht nur unser Brot herrlich schön aufgehen, sondern auch unseren Bauch. Je mehr wir davon essen, umso mehr gedeiht auch unser Bauch, das Ergebnis: wir werden dicker und dicker. Die Gier nach Kohlenhydraten ist fortwährend vorhanden und fördert die Insulinproduktion, was wiederum mit einer verminderten Fähigkeit der Fettverbrennung einhergeht. Es ist also ein Teufelskreislauf: je mehr wir davon essen, um so weniger funktioniert unsere Fettverbrennung (und um so mehr wird wiederum das Enzym Lipoproteinlipase freigesetzt und schleust das Fett in unsere Zellen). Die Folgen sind vielfältig: Heißhunger-Attacken (vor allem auf Zucker), Übergewicht und Fettleibigkeit, träger Stoffwechsel (erhöhte Schwierigkeit beim Abnehmen), Verstopfung oder Durchfall, Reizdarmsyndrom, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Vergesslichkeit bis hin zu Demenz u.w.m.

Ein guter Start in ein glutenreduziertes Leben ist einfacher als man denkt. Er beginnt mit der richtigen Einkaufsliste! Auf diese gehören z.B.: Avocado, Brokkoli, Blattgemüse (Spinat, Mangold...), Blattsalate, Fisch, Fleisch am besten in Bio-Qualität, Guacamole, Kokosöl und Kokosmilch, Kokosjoghurt, Mandeljoghurt, Mandelmus, Oliven, Schafskäse, Schokolade dunkel, Tomaten, Topinampur, Walnüsse.


Im Überblick

Die häufigsten Ursachen für einen Säure- Überschuß sind:

  • zu wenig Trinken

  • zu wenig Fitness bzw. zu intensives Fitness-Training

  • unausgewogene Ernährung mit zu intensiven Säurebildnern

  • Alkohol

  • zu hohe Belastung in Beruf und Alltag

  • Medikamente

  • Rauchen

  • Diäten

„Gute“ Säurebildner:


  • Quinoa, Amaranth, Buchweizen

  • Nüsse (Achtung: Mandeln und Walnüsse sind basisch)

  • Hülsenfrüchte

  • Sojaprodukte

  • Artischocken, Spargel, Karfiol


„Schlechte“ Säurebildner:

  • Fleisch (auch Bio)

  • Geflügel

  • Kaffee, schwarzer Tee

  • Alkohol

  • Eier

  • Meeresfrüchte